Mein Tag beim SC Paderborn

Es war an der Zeit für Radio Lippeland wieder einen Meilenstein zu setzten. Ich schaute auf den Kalender um mich zu vergewis­sern und sah, endlich ist es soweit. Der Tag, auf den ich so lange gewartet habe ist gekommen. Ich wurde um 15.00 Uhr erwar­tet und zwar von niemand geringerem als, ich würde an dieser Stelle behaupten, von dem schon jetzt legendären Aufstiegs­trainer des SC Paderborn: Steffen Baum­gart. Ein weiteres High­light in mei­nem jungen Reporterleben und ein weiterer Höhe­punkt für meine Radiosendung.

Ich machte mich also auf den Weg in die Stadt die ihren Namen dem Fluss Pader verdankt, Paderborn. Ich durfte und das war mir im Vorfeld überhaupt nicht bewusst, in das aller Heiligste. Ich durfte in das Trainerbüro für mein Interview. Das hieß für mich, ab zum Trainings- und Nachwuchsleistungszentrums, in Fachkrei­sen kurz und prägnant „TNLZ“ genannt, am Almepark. Empfan­gen wurde ich von Frau Kim Liebeck, einer sehr netten jungen Frau und Mitarbeiterin der Abteilung Kommunikation.

Aus meiner vorherigen Tätigkeit her konnte Frau Liebeck mich tat­sächlich noch einordnen und wir verfielen direkt in einen klei­nen ungezwungenen Smalltalk. Inhalte bleiben, wie üblich im Profifußball, an dieser Stelle unter den beteiligten Perso­nen. Ich hatte dann auch noch das Glück, dass ich ein paar Bli­cke auf das Training des Aufsteigers werfen konnte. Be­eindru­ckend wie professionell aber dennoch bodenständig beim SC Paderborn gearbeitet wird. Nach einem kurzen Plausch mit Leon Fesser, dem Abwehrrecken des SCP, der mich auch noch er­kannte, stand er plötzlich vor mir. Schlappen, Trainingsoutfit, Tasse Kaffee in der Hand und ein schelmisches Lächeln auf den Lippen: Steffen Baumgart. Ein fester Händedruck verrät ja an­geblich mehr als tausend Worte. Das kann ich euch sagen, ich habe selten einen entschlosseneren Händedruck erlebt. Kurzer Smalltalk, die Widererkennung meiner Person (ich war schon ein wenig stolz, dass muss ich an dieser Stelle zugeben) und das Eis war gebrochen. Dann traten wir ein. In das Heiligste. In das Trainerbüro. Dann folgte unser Interview. Euch ist natürlich bewusst, dass ich an dieser Stelle nichts vorwegnehmen will, aber eins habe ich ge­lernt. Wikipedia ist nicht allwissend. Das Interview war wirklich sehr kurzweilig, total entspannt und ich darf verraten, Steffen Baumgart ist ein sehr angenehmer Interviewpartner der sich viel Zeit für mich und meine Fragen genommen hat. An dieser Stelle möchte ich es natürlich nicht versäumen mich zu bedanken. An erster Stelle bei Steffen Baumgart und im direk­ten Anschluss bei Kim Liebeck für die kurze Führung und das nette Gespräch. Zum Schluss möchte ich euch noch einen klei­nen Schmunzler mit auf den Weg ge­ben, ja ich würde sogar behaupten mir ist ein kleiner Fauxpas unter­laufen.

In der heutigen Zeit dient ein Handy ja nicht nur dem Zwecke der Telefonie, nein, es ersetzt auch immer mehr den guten al­ten Fotoapparat. Natürlich macht auch der Einzug der Moderne bei mir keinen Halt. Ich war für das Interview gut vorbe­reitet.

Selfiestick dabei, Handyakku aufgeladen und ein, ent­schuldigt den Ausdruck, im Anschluss geiles In­terview im Kasten. Und dann! Was passiert dann?! – Richtig. Alle geben sich die Hand, es werden zum Ab­schluss ein paar nette Worte ge­wechselt, Hände geschüttelt und jeder geht seines Weges. Gut gelaunt und vol­ler Vorfreude auf meine Arbeit im Studio fahre ich los. Nach einiger Zeit, das Ortsausgangs­schild saust an mir vorbei und da fällt es mir ein. Ich habe mein „Selfie“ mit Steffen Baumgart vergessen. NEIN!!! Ich wusste überhaupt nicht, dass ich so viele Schimpfworte kenne. Gut das ich alleine unterwegs war und mein Sohn Titus nicht im Auto anwesend war. Der wäre für den Rest seines Lebens geschockt gewesen. Nun ja, wie heißt es so schön: Shit happens. Life goes on. Pas­siert mir definitiv nicht noch ein zweites Mal und sollten diese Zeilen Herrn Baumgart erreichen und der sagt sich jetzt, „Mensch Junge, komm kurz rüber und wir machen noch ein Foto…“, ich würd’s tun. Ha, das wäre doch gelacht.

Den Sendetermin mit dem Interview werde ich in Kürze be­kannt geben. Ich wünsche euch viel Spaß beim Radio hören und noch mehr Spaß bei der bald erscheinenden Sendung.

 

Herzlichst, euer Markus.

Ein Gedanke zu „Mein Tag beim SC Paderborn

  • 4. Mai 2018 um 0:33
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    Mal wieder sehr kurzweilig und lustig geschrieben. Aber das bin ich ja nicht anders von dir gewohnt. Ich freue mich schon jetzt wieder auf deine Sendung.
    Dein Fan.

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