Nostalgie? Bildet euch selbst ein Urteil. Hört rein!

Und ewig grüßt das Murmeltier….ein Klassiker im TV. Getreu diesem Motto, hört ihr derzeit bei uns IMMER MITTWOCHS die Sendereihe, „Wie warˋs eigentlich….“!

Hier gibt es Beiträge aus der Frühzeit des Bürgerfunks im Kreis Soest, die zu Schade sind, im Archiv zu verstauben.

 

Das waren die 60er Jahre…

1969: Am 26.3. um 20:04h ein letztes mal eintauchen in die Sendereihe “Wie war’s eigentlich?”

Durch die Sendung begleiten Sonja Hillebrand, Francis Eichler und Thomas Schmitz-Kordes.

Bundeskanzler Willy Brandt bemühte sich um eine entspannte Außenpolitik gegenüber der DDR und dem Ostblock. Im Juli landete der amerikanische Astronaut Neil Armstrong auf dem Mond und sprach die legendären Worte: „Das ist ein kleiner Schritt für den Menschen, ein riesiger Sprung für die Menschheit.“ Überschwängliche Begeisterung beim Woodstock-Festival. Wie ein Derwisch fegt Ian Anderson über die Bühne und Jimi Hendrix quält seine Gitarre und inszeniert die amerikanische Nationalhymne neu. Woodstock bleibt als Love & Peace Festival mit Schlammbädern in Erinnerung.

Friedlich sollte auch das Free Konzert der Rolling Stones in Altamont über die Bühne gehen. Das Konzert wurde abgebrochen, als die als Ordner angeheuerten „Hells Angels“ in Notwehr einen 18-jährigen farbigen Zuschauer erstechen.

Der amerikanische Präsident Richard Nixon beendet den blutigen Vietnamkrieg.

Im Radio gibt es eine Revolution. Der Song „Je t’aime…moi non plus“ von  Serge Gainsbourg und Jane Birkin stand bei vielen Sendern auf dem Index und galt als obszön. Wurde aber dennoch ein weltweiter Hit. Die Musik des Jahres kommt von Jethro Tull, Serge Gainsbourg & Jane Birkin, Bee Gees, Crispian St. Peters, Melanie, Thunderclap Neumann, Rolling Stones, Joe Cocker, Zager & Evens und Peter Sarstedt

Selbstverständlich Musik analog von Schallplatte und Tonband.

 

Meine Güte, dass ist ja ewig her…! Das Jahr 1967 lassen wir am 13.3.2019 um 20:04 h Revue passieren.

1967 ist nicht nur das Jahr der Blumenkinder. Es liegt Revolution in der Luft. Beim Besuch des Schah von Persien in Berlin wird bei der Protestdemo der Student Benno Ohnesorge erschossen. Geschossen wird fast überall. In Bolivien wird der Revolutionär Che Guevara erschossen. Bundeskanzler Adenauer stirbt und wird in Rhöndorf beerdigt.

1967 ist das Jahr in dem Scott McKenzie mit seiner Hymne alle Blumenkinder ermuntert, nach Kalifornien zu kommen. Make Love, not War. Das gilt aber nicht für den nahen Osten: Im Oktober artet der Nahostkonflikt in den Sechstagekrieg zwischen Israel, Ägypten, Jordanien und Syrien aus. Gipfeltreffen in New Jersey. Dort treffen sich der Russe Alexei Kossygin und der Ami Lyndon B. Johnson. Von Revolution ist in der Provinz nichts spüren, denn da ist es Jahr ein Jahr wie jedes andere. 1967 zählt die Stadt Lippstadt 42408 Einwohner. Die Hallenbad-Lotterie erreicht unter der Führung des rührigen Bürgermeister Jakob Koenen die stolze Summe von 507.000 DM. Koenen hatte sich für eine Wette fast eine Glatze schneiden lassen. Die Obst- und Gemüsepreise sind (aus heutiger Sicht) geradezu fantastisch. Ein Pfund Tomaten kostet 0,90 Pfennig. Im Juni trauern viele Lippstädter wegen des Abriss ihres Hauptbahnhofes, liebevoll auch Texasbahnhof genannt. In Soest brennt das bekannteste Lokal „Der wilde Mann“ lichterloh und im November startet die 550. Allerheiligenkirmes. Uschi Glas ist im Film „Zur Sache Schätzchen“ zu bewundern und zeigt, was 1967 anders war. Musik: Nach den Beatles lassen sich auch die Stones von der Sitar beeinflussen. Das Ergebnis ist auf dem Album „Their Santanic Majestic Request“ zu hören.

Die Reise durch das Jahr haben Francis Eichler, Siegrid Kordes, Moni Altemeier und Thomas Schmitz-Kordes souverän kommentiert.

Die musikalische Würze geben Procol Harum, Georgie Fame, Pink Floyd, Sandie Shaw, Paper Dolls, David Garrick, Shocking Blue, Scott McKenzie, Gratful Dead, Jimi Hendrix, Rolling Stones, Cliff Richard und The Foudations.

 

und eine Woche später am 20.3.2019 ab 20:04h

Die 68er. Auch mit der sexuellen Revolution beschäftigen sich in der Sendung über das Jahr 1968 die Moderatoren Thomas Schmitz-Kordes, Moni Altemeier und Francis Eichler. In diesem Jahr zeigt Oswald Kolle den Deutschen in Zeitungen und im Kino wie es so geht im Bett und anders wo. In diesem Jahr wird auch die erste echte Geburt im Kino gezeigt. Helga heißt der Streifen. Es geht aber auch noch ein wenig härter. Die ersten Pornos schwappen in die Wohnzimmer im Super8 Format. Die Filme werden aber nicht öffentlich, sondern unter der Ladentheke verkauft. Die Enzyklika Humane Vitae des Papstes Paul VI schränkt gläubige Katholiken in der Ausübung ihrer Sexualität ein. Die Lust auf FKK kann neben dem englischen Garten in München auch an den Stränden auf Sylt oder an der Ostsee ausgelebt werden. In der Tschechoslowakei will Alexander Dubcek einen kommunistischen Staat mit sozialistischem Anstrich einführen. Doch der Plan geht schief. Die friedliche Revolution – der sogenannte Prager Frühling – wird mit Panzern und militärischer Unterstützung aus den Bruderländern (darunter auch die DDR) niedergeschlagen.

Studentenkrawalle in ganz Europa. Studentenführer Rudi Dutschke bekommt von einem „ganz aufrechten“ Deutschen drei Kugeln in den Kopf geschossen. Von Kugeln tödlich getroffen wird bei einer Wahlkampfveranstaltung in den USA auch Präsidentschaftskandidat Robert Kennedy und auch Martin Luther King wird erschossen. Bei Protesten werden weitere 50 Menschen ermordet.

Im Pop-Geschäft geht alles seinen Gang. Es gibt keine wirklichen Innovationen.

Im Kino laufen die Trickfilme Yellow Submarine und Asterix und der Kultfilm Odyssee im Weltraum von Stanley Kubrick. Das Musikerduo Simon & Garfunkel stellt für den Film die Reifeprüfung den Titel Mrs. Robinson zur Verfügung und Ennio Morricone komponiert „Das Lied vom Tod“ für den Film Spiel mit das Lied vom Tod.

Und wie soll es anders sein, in den Kreisen Lippstadt und Soest geht alles so seinen gemächlichen Gang. Ein Highlight in Soest ist allerdings der Deutsche Philatelistentag, der durch den Minister Dollinger eröffnet wird. In Lippstadt reagieren die Bürger nervös auf die steigenden Pegelstände an der Lippe. Die Erinnerungen an die Heinrichsflut von 1965 sind noch sehr frisch. Das Lippstädter Hallenbad meldet 600.000 Besucher.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober sitzen viele Geseker und Lippstädter vor den Radio und Fernsehgeräten und verfolgen den Gewinn der Goldmedaille ihrer Landsfrau Ingrid Becker.

Die Musik des Jahres kommt von The Love Affair, The Doors, The Beach Boys, The Beatles, The Yardbirds, Rolling Stones, Chris Andrews, The Tremeloes, Arthur Brown, Gary Puckett & The Union Gap, The Move, Ennio Marricone, The Scaffold, Tommy James & the Shondells, Fleetwood Mac, Del Shannon.

Die Musik wie immer von Platte oder Tonband.

 

 

 

Am 6.3.2019 um 20:04 Uhr liegt die Sendung zum Jahr 1966 in den bewährten Händen des Moderatoren-Trios Siegrid Kordes, Francis Eichler und Thomas Schmitz-Kordes.

Was für ein Scheißjahr sagen die Fußballfans. Deutschland unterliegt bei dem WM in England im Endspiel gegen die Briten im Wembleystadion mit einem umstrittenen Tor in der 101 Minute mit 4 : 2. Die Briten heben ab. Auch die Beatles heben ab und verabschieden sich für immer von der Bühne. John Lennon prophezeit gar das Ende der Religionen und ruft die Beatles-Religion aus. Lennon: „Wir sind populärer als das Christentum“. Im Sturm der Entrüstung werden Beatlesplatten vernichtet.

Lokales: In Soest feiert der Schützenverein Große Westhofe das 40jährige Bestehen. Es werden auch Orden und Ehrenzeichen verliehen. Die Amtssparkasse Hovestadt feiert den 100 Geburtstag und Ludwig Strippel aus Wickede wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Es ist also alles wie immer.

In den USA wird LSD zunächst als Modeerscheinung und dann als Killerdroge stilisiert.

Aus Protest lassen sich Männer die Haare lang wachsen. Bald wird das Mode. Bei den Frauen werden die Röcke kürzer. Der Mini ist da.

In Englands Badeorten gehen die Mods auf die Rocker los und umgekehrt. Gemeinsam begehren sie auf, obwohl sie sich hin und wieder die Schädel einschlagen. Studentenunruhen in Europa und den USA.

Über den Haushaltsplan stürzt in Bonn die CDU/FDP Regierung unter Kanzler Ludwig Erhard. Bei den Landtagswahlen in Bayern und Hesser zieht die NPD in die Parlamente.

Der Film des Jahres heißt Blow Up und kommt vom englischen Regisseur Michelangelo Antonioni. Der Film wird in Cannes mit der Goldenen Palme ausgezeichnet.

Musik gibt’s von The Beatles, Spencer Davis Group, Small Faces, Cream, Jimi Hendrix, The Who, Knickerbockers, The Four Tops, Chris Farlowe, The Walker Brothers, Tommy James & The Shondells, The Rolling Stones, The Hollies und The Beach Boys

 

 

Den Anfang machten am Mittwoch, 30.1.2019 die Jahre 1960 und 1961

Durch die Jahre 1960 und 1961 führt das Moderatoren-Trio Sonja Hillebrand, Burkhard Meiwes und Thomas Schmitz-Kordes

Klaus Voorman, in den 60ern Musiker und Grafiker, häufig auch als 5. Beatle bezeichnet, erinnerte sich an der erste Zusammentreffen mit den Beatles auf St. Pauli. Brian Hyland schafft mit Itsy Bitsy Teenie Weenie einen Sommerhit. 1960 ist eine gute Zeit für Gitarrenbands. Der Modetanz des Jahres heißt Twist.

Politisch ist richtig Stimmung. So haut der Russe Nikita Chrutschow in der UNO in New York mit seinem Schuh aufs Rednerpult. Es ist eine hochexplosive Zeit. So entfallen 10 Tonnen TNT auf jeden Kopf der Weltbevölkerung. Wettrüsten ist angesagt. Es gibt aber auch anderes. Jaques Piccard taucht mit einem U-Boot im Marianengraben, der tiefsten Stelle im Pazifischen Ozean und stellt einen Weltrekord auf. Im Altkreis Soest eröffnen die Petrischule und die Kreisberufsschule, das heutige Börde-Berufskolleg ihre Tore.

Elvis Presley setzt mit dem Titel Wodden Heart dem deutschen Folkslied ein Denkmal. 30 Tausend Menschen kehren der DDR den Rücken mit der Folge, die Staatsregierung baut am 13.8.1961 die Mauer. Auch im Weltraum tut sich einiges. Der Russe Yury Gagarin umkreist dreimal die Erde.

 

Musikalisch wird die Sendung begleitet von: The Beatles, Elvis Presley, The Shadows, Joey Dee & The Starlighters, Brenda Lee, Eddie Cochran, Ricky Valens, Lloyd Price, The Temperance Seven, Helen Shapiro, Dion, The Crystals, Del Shannon und Alexis Korner’s Blues Incorporated.

 

Hallo Freunde der gepflegten Abendunterhaltung. Weiter geht es am Mittwoch, 6.2.2019 um 20:04h mit den Moderatoren Burkhard Meiwes, Francis Eichler und Thomas Schmitz-Kordes

1962 gibt es spektakuläre Fluchtversuche und Schießereien an der Berliner Mauer.

Peter Fechter steht für alle Mauertoten an der innerdeutschen Grenze. 1962 ist die BRD 30 Jahre alt und es gibt fast keine Arbeitslosen mehr. Die Spiegelaffaire führt zum Rücktritt von Franz-Josef Strauß als Verteidigungsminister. Rücktritt auch bei 143 Richtern und Staatsanwälten. Sie werden v on ihrer NS-Vergangenheit eingeholt. Bei der großen Sturmflut an der Nordseeküste und in Hamburg sind 300 Tote zu beklagen. Der Arzneimittelhersteller Chemie Grünenthal erlangt mit den Gerichtsverfahren um das Arzneimittel Contergan traurige Berühmtheit.

Die Welt hält im laufe des Jahres für zwei Wochen den Atem an, als Russland versucht, Raketenbasen auf Kuba zu errichten und die USA droht, Russland zu bombardieren. Der gesunde Verstand siegt, Russland lenkt ein und baut die Basen ab.

Jubiläum bei der Feuerwehr in Werl-Holtum u.a. In Soest wird das Wilhelm Morgnerhaus eröffnet. Im Kino gibt`s den 1. Karl May „Der Schatz im Silbersee“ und Jam,es Bond jagt Dr. No. 1962 ist das Jahr der Folkmusik und bringt das Trio Peter & Paul + Mary nach vorn.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit The Shirelles, B. Bumble & The Singers, Susan Maughan, Eddie Cochran, Booker T  The MG`s, Frank Ifield, Bobby Goldsboro, Pat Boone, The Beatles, The Kingsmen, Peter  Paul + Mary, Lonnie Donegan und Brian Hyland

 

Am 13.2.2019 um 20:04h sind die musikalische Veränderungen des Jahres 1963 zu spüren und vor allem zu hören.

The Beach Boys, The Searchers, The Beatles, The Kingsmen, Carl Perkins, Julie Rogers, The Rolling Stones, Dave Clark Five, Manfred Mann, Gerry & The Pacemakers und Bobby Goldboro sind die tonangebenden Akteure des Jahres.

1963 ist ein ereignisreiches Jahr. Kennedy sagt in Berlin seinen berühmten Satz “Ich bin einer Berliner“. Einer von mehreren Schüssen von Harvey Oswald in Dallas abgefeuert, setzt dem Leben Kennedys ein Ende.

Musikalisch geht der Beat durch die Decke und löst den amerikanischen Rock´n Roll ab. Kalifornien übt nicht nur auf die Beatniks eine magische Anziehungskraft aus.

Im Kreis Soest wird im Mai 1963 das Mahnmal für die Opfer der Bombardierung des Klosters Himmelpforten eingeweiht. Am Bahnhof Ostönnen wird der Bundespräsident Lübke auf seiner Rückfahrt vom Westfalentag begrüßt. Die Zuckerfabrik Soest feiert ihr 80jähriges Bestehen.

Der 6jährige Hubertus Böhner aus Brüllingsen rettet im Dezember ein ebenfalls 6jähriges Mädchen vor dem Ertrinken. In diesem Monat wird auch das Boscohaus in Soest eröffnet + der Soester Stadtrat beschließt die Umbenennung des Köppenpark in Theodor-Heuss-Park.

Durch die Sendung führt das bewährte Team: Francis Eichler, Thomas Schmitz-Kordes, Sonja Hillebrand, Burkhard Meiwes und Siegrid Kordes

 

Am 20.2.2019 um 20:04h lassen Sonja Hillebrand und Francis Eichler eine Stunde lang das Jahr 1964 Revue passieren.

Es gibt politisches aus Deutschland und der Welt. In diesem Jahr erhält Dr. Martin Luther King den Friedensnobelpreis. Es gibt eine Rückschau auf die Charts des Jahres, die von britischen Musikern, u.a. den Beatles dominiert werden. Witzig ist die überlieferte Antwort von Ringo Starr auf eine Journalistenfrage wie sie denn die USA gefunden haben: „Wir sind geradeaus bis Grönland gefahren und dann links abgebogen.“

Modische Freiheiten werden 1964 von den Rock- und Pop-Künstlers auf Europas Bühnen ausgelebt. Die Jugend ist noch nicht so weit und ist eher konservativ. Die 50er Jahre lassen grüßen. In diesem Jahr wird der Motown Sound (R&B und Soul Music) geboren. Die Kriese zwischen Ost und West und auch in Vietnam beherrschen das Jahr.

Die Musik kommt von The Kinks, Manfred Mann, Animals, Little Richard, Elvis, Cilla Black, Sandie Shaw, Peter & Gordon, The Tremeloes, The Supremes, Martha Reeves & The Vandellas, The Floaters, The Four Tops, The Foundations, The Simon Park Orchestra, The Flowerpot Men

 

Am 27.2.2019 geben Sonja Hillebrand, Francis Eichler, Siegrid Kordes und Thomas Schmitz-Kordes mit der Rückschau auf 1965 richtig Gas

1965 ist ein Jahr des technischen Fortschritts und Veränderungen und auch ein Jahr der Katastrophen lokal und weltweit. So sind Tote und Schäden in Millionen Höhe durch das Jahrhunderthochwasser, die sogenannte Heinrichsflut in Lippstadt und im benachbarten Kreis Paderborn zu beklagen. Lokales aus den Kreisen Soest und Lippstadt: 42Ts Einwohner zählt Lippstadt in diesem Jahr. In Soest werden die Canadischen Soldaten verabschiedet und Hattrop gewinnt den Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.

680 Tote sind in der Passagierluftfahrt zu beklagen und auch die Starfighter der Bundesluftwaffe schmieren ständig ab und prägen so den zynischen Spruch: „Runter kommen sie alle!“ Traurig dabei, 54 Piloten kamen ums Leben.

Russische Düsenjets donnern über Berlin, da es die Bundesregierung gewagt hatte, eine Sitzung in der geteilten Stadt abzuhalten. Düsenjets auch über Nordvietnam. Der Krieg beginnt und sofort regt sich Protest.

Rockbands greifen politische Themen auf. Inhalte sind angesagt. Die jugendlichen Fans singen die Songs ihrer Heroes mit und begehren gegen das Establishment auf. Unterstützung bekommen sie von den Who, Kinks und anderen Rockbands. Sex, Drugs und Rock`n Roll ist angesagt. Fernöstliches bekommt Zugang in die Rockmusik. Die Haare der Männer werden immer länger und Jeans + T-Shirts erobern die Mode. Revolution auch im deutschen Fernsehen. Der Beatclub von Radio Bremen bringt Livemusik für Jugendliche auf die Mattscheibe. Die Musik ist laut. Aber wer könnte den Beatclub leise hören. Somit ist die Sendung nicht die beliebteste in den deutschen Haushalten. Auf den vorderen Plätzen stehen Sendungen wie – Der goldene Schuß, Forellenhof, Lassie, Fury u.a.m.

Bei den Bundestagswahlen wird Kanzler Ludwig Erhard und die CDU mit 47,5% bestätigt; mit 2% hinterläßt die NPD einen kleinen braunen Fleck.

 

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit den Monkees, The Lords, The Byrds, The Seekers, Donovan, The Rolling Stones, The Small Faces, Jonathan Richmann & The Modern Lovers, The Who, The Beatles, Wilson Pickett, The Kinks, Sonny & Cher, Shocking Blue und Chris Andrews

Musik Garantiert wieder Analog von Platte und/oder Tonband!

 

 

 

Wie war`s eigentlich 1978 – Sport

Diese Sendung hat den Schwerpunkt beim Sport. So erinnern die Moderatoren Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand vom Förderverein Radio Lippeland an das DDR-Radsportidol Gustav „Täve“ Schur. Außerdem gibt es eine Rückblende auf die Fußballreportage des WM-Spiels zwischen Deutschland und Österreich des ORF-Reporters Edi Finger im argentinischen Cordoba. Osterreich gewann das Spiel mit 3:2. Nach der WM tritt Helmut Schön ab.

Volkhard Haupt erinnert sich an seine Erlebnisse beim Länderspiel gegen Ungarn im Frankfurter Waldstadion. Das Spiel musste wegen Nebel abgebrochen werden. Im Europapokal finden alle Endspiele ohne deutsche Beteiligungen statt. 1978 ist in der Bundesliga das Jahr des 1. FC Köln. Der verein holt die Meisterschale in die Domstadt. Der BVB erinnert sich nicht gern an diese Saison. Mit 12 Toren wird der Verein vom Platz gefegt. Auch die Bayern haben wenig zu Lachen. Der VFL Osnabrück fertigt die Münchner mit 5:4 ab.

Skitechnisch sind die zwei Epple Schwestern auf der Höhe. Irene und Maria Epple gewinnen Gold im Riesenslalom und Silber in der Abfahrt.

Die Musik kommt von: Toto, Queen, Alan Parson Projekt, Udo Lindenberg, Bob Marley, Manfred Mann`s Earthband, Exile, Fußballhymne Never Walk Alone, Grobschnitt

 

 Wie war`s eigentlich 1978 – Lokales

In dieser Ausgabe erinnern Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand vom Förderverein Radio Lippeland e.V. an die Schließung der Grundschule Bökenförde und die Einweihung der Sporthalle in Benninghausen. Nach einer erfolgreichen Spielzeit wird die Bedeutung des Stadttheaters Lippstadt durch die Erweiterung zusätzlicher Sitzplätze hervorgehoben. Traurige Statistik: wieder sind 29 Verkehrstote zu beklagen. Hochzeiten stehen nicht mehr hoch im Kurs, denn die Anzahl der Eheschließungen gehen zurück. Die Moderatoren erinnern an die CDU-Wahlkampagne Kinder statt Inder. Der Kampfmittelräumdienst ist noch immer im Einsatz, um die Überbleibsel des 2. Weltkrieges zu beseitigen. Gute Nachrichten von der Hella. Eine elektronische Diebstahlwarnanlage wird herausgebracht und 500 neue Mitarbeiter werden eingestellt. Das Altstadtfest geht mit Volksfestatmosphäre über die Bühne.

Die musikalische Untermalung übernehmen Kraftwerk, Manfred Mann`s Earthband, Yes, Mothers Finest, Patti Smith, Nina Hagen, Gerry Rafferty, Bob Marley, Toto, Achim Reichel, Leo Sayer

Wie war`s eigentlich 1979 I

Unter dem Titel Bürgerfunk classic lädt die Servicestelle Bürgerfunk im Kreis Soest zu einer ultimativen Zeitreise ein.

Die Moderatoren Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand von Radio Lippeland e.V. beleuchten in der Sendung „Wie war`s eigentlich 1979“ Lippstädter Lokalkolorit z.B. Winter in der Stadt, den Großbrand beim Schuhaus Simon und wagen einen Blick in die Welt.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit The Police, Rainbow, Carolyn Mas, Head Boys, Dire Straits und Barclay James Harvest

 

Wie war`s eigentlich 1979 II – Sport

Die ultimative Zeitreise der Servicestelle Bürgerfunk geht weiter.

„Da sind sie wieder Jung, die 2 vom Bürgerfunk.“ Mit einem Schüttelreim beginnt die sportliche Rückschau auf das Jahr 1979 unter dem Titel „Wie war`s eigentlich“.

Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand erinnern an den Handball-Hero Jo Deckarm und lassen andere sportliche Ereignisse Revue passieren.

Musikalisch dabei sind u.a. Earth, Wind & Fire, Supertramp, Thin Lizzy, Gianna Nannini u.a.m.

 

 

Wie war`s eigentlich 1980 I

 In der Zeitreisen-Sendung der Servicestelle Bürgerfunk erinnern die Moderatoren Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand von Radio Lippeland e.V. an das Kidnapping der amerikanischen Botschaft in Teheran durch die Revolutionären Garden, den frischen „Grünen Wind“ in der deutschen Politik, das Oktoberfest-Attentat in München mit 16 Toten und den Beginn der Neuen Deutschen Welle, an den 75. Geburtstag des Musikvereins, eine Werbeaktion des Stadtmarketing in Zügen der Deutschen Bahn und das aus für die Willibald Getränke/Blauen Quellen.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit den Original Mirrors, Frank Zappa, Bob Marley, Franz K., Nina Hagen, Ideal, Grauzone, Ramones, Rheingold, Rolling Stones und Chicago

 

 

Wie war`s eigentlich 1980 II Sport

 „Was machen wir hier eigentlich“, fragt Norbert Hillebrand seinen Moderationskollegen Volkhard Haupt von Radio Lippeland e.V. zu Beginn der Sendung „Wie war`s eigentlich 1980 beim Sport“. In der Zeitreisensendung gibt einen Rückblick auf die Olympischen Winterspiele in Lake Placid wo erfolgreiche DDR-Sportler auftrumpfen, den Boykott der Sommerspiele in Moskau, wo die DDR in der Medaillenwertung auf Platz 2 hinter Russland landete. Beleuchetet wird das Abschiedspiel von Bundestrainer Helmut Schön, die EM in Italien, das Uefa-Pokalendspiel zwischen Borussia Mönchengladbach und Eintracht Frankfurt, die Bundesliga und die Rallye Monte Carlo.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit Queen, Torfrock, Robert Palmer, Al Jarreau, Abba, Extrabreit, David Bowie, Zeltingerband und Whitesnake.

 

Wie war`s eigentlich 1981 – Deutschland und die Welt

In dieser Ausgabe widmen sich die Moderatoren Norbert Hillebrand und Volkhard Haupt der Bürgermeisterwahl in Berlin. 1981 ist ein unruhiges Jahr. Unruhen in Berlin, Jugendliche gehen in Amsterdam und London auf die Straßen und es kracht gewaltig. In Brockdorf wehren sich 100.000 Menschen gegen die Errichtung des Atom-Zwischenlagers. In Bonn findet eine Groß Demo gegen die Nachrüstung statt.

In Bayern werden in einem Jugendzentrum 141 Jugendliche (15-16 Jahre alt) im Rahmen einer Massenverhaftung festgesetzt. Der Bayerische Ministerpräsident Franz-Josef Strauß spricht von einem Schlag gegen eine neue terroristische Bewegung.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit Fischer Z, Interzone, Extrabreit, BAP. Ideal, Jon&Vangelis, Michael Schenker, Joe Dolce, Soft Cell und Tom Petty.

 

 

Wie war`s eigentlich 1981 – Lokales

 Mach mal `ne Welle, heißt es zum Einstieg in diese Sendung. Ist es die Kälte- oder Hochwasserwelle in Lippstadt? Dieses Mal ist es das Hochwasser, dass Lippstadt in diesem Jahr gleich dreimal trifft. Die Abrissbirne ist wieder aktiv. Dieses Mal trifft es nach 170 Jahren die Nicolaischule.

Orden und Preise für verdienstvolle Bürger. Verleihung der Ehrenbürgerschaft und Auszeichnung von verdienstvollen Bürgern mit dem Bundesverdienstkreuz und „unser Kalla“ Karl Heinz Rummenigge erhält die Graf-Bernhard Bronzeplastik aus den Händen der Bürgermeisterin Dr. Barbara Christ.

Im Mai findet das 5. Altstadtfest mit dem Altstadtlauf statt. Während das Fest selber trocken über die Bühne geht, fällt der Lauf ins Wasser. Das Volksbank Jugendfestival in der Absendung an der Marienkirche ist ein voller Erfolg. Eine der dortigen Bands ist Zaubergift aus Soest.

1981 ist auch das Jahr der Jubiläen. 125 Jahre Dreifaltigkeitshospital, 75 Jahre Friedrich-Schule und 10 Jahre Städtepartnerschaft Lippstadt-Uden.

In der Woldemei findet die Grundsteinlegung für das dortige Wohn- und Einkaufszentrum statt.

Musikalisch gibt es ein Wiederhören mit BAP, Genesis, Marius Müller-Westernhagen, Helen Schneider, Rolling Stones, Zaubergift, Ultravox, Fischer Z, Die 3 Tornados und Men at Work.

 

Wie war`s eigentlich 1982 – Sportjahr

Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand führen in ihrer Sendung durch das Sportjahr 1983. In diesem Jahr gewinnt die 22jährige Münchnerin Silvia Hannika in New York gegen Martina Navratilova das Tennis Masters. Der 72jährige „Hänschen“ Frömming fährt in München den Trabersieg ein. Norbert Schramm wird in Lyon Europameister im Eiskunstlauf.

Beim Thema Fußball-Bundesliga gibt es Erinnerungen an die Trainerlegende Ernst Happel, die Wahl von Horst Hrubesch zum Kapitän des HSV. Der HSV ist auf dem Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte und wird Deutscher Meister; die Bayern nur Dritter. Erinnerungen auch an ehemalige Fußballgrößen und die Fußball-WM in Italien mit dem Scandalspiel Duetschland ./. Oesterreich, das offensichtlich geschoben worden ist. Bundestrainer Jupp Derwall weist Absprachen allerdings entschieden zurück.

Musik gibt es von The Catch, Zaza, Eurythmics, UKW, Hubert Kah, Toto, BAP, Icehouse, Supertramp und Roxy Music

 

Wie war`s eigentlich 1983

Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand lassen in ihrer Sendereihe ein weiteres Mal bundesrepublikanische Geschichte aufleben.

1983 ist das Jahr der nostalgischen Dekadenz. Der neue Messias Bhagwan ruft und viele Menschen folgen seinem Ruf in das indische Poona. Die Volkszählung wird vom Verfassungsgericht abgeschmettert. Bundeskanzler Helmut Kohl wird in Neuwahlen bestätigt. Vor Jahren hat man die Italiener, Spanier, Griechen und Türken als Gastarbeiter geholt und gebraucht. Doch die neuen Parolen lauten: Ausländer raus. Die Skins schreien diese Parolen lauthals. Das Klima vergiftet sich langsam.

Im Bonner Hofgarten kommen Hunderttausende zusammen, um für Frieden und Abrüstung und gegen den NATO-Doppelbeschluss zu protestieren. Insgesamt bekundeten in der BRD ungefähr 1,3 Millionen Menschen an diesem Tag ihre Ablehnung zur Nachrüstung. Die Protestbewegungen gingen als sogenannter „Heißer Herbst“ in die Politik-Geschichte ein.

Musikalisch wird der Beitrag mit Titeln von Police, Elo, OMD, YES, Blackfoot, Rolling Stones, Mike Oldfield, van Halen, David Bowie und The Beat garniert.

 

Wie war`s eigentlich 1984

Die Moderationskollegen Volkhard Haupt und Norbert Hillebrand sind auf ihrer Zeitreise im Jahr 1984 angekommen und stellen fest: Der Jazz ist wieder da und auch die Glitterocker steigen wieder in den Ring. Deep Purple wird wiederbelegt und auch Tina Turner steigt wieder auf die Bühnen. Michael Jackson hingegen zieht sich zurück, vermarktet sich aber sensatinonell. Superlativ bei Frankie goes to Hollywood. Die zweite Single schmückt der Kopf des amerikanischen Präsidenten Ronald Regan. Beim Abspielen der Single fährt die Nadel durch das Auge des Präsidenten,

Prince löst Michael Jackson als Publikumserfolg ab. Makaber ist der Witz des Präsidenten bei einer Mikroprobe. Er erklärt , gerade den roten Knopf zur Bombadierung der UdSSR gedrückt zu haben. Krieg im Nahen Osten zwischen Iran und Irak. Die amerikanischen Interessen (Öl) sind berührt; Natobündnispartner BRD ist dabei.

Bundestagspräsident Dr. Rainer Barzel tritt zurück. Er war in die Flick-Spendenaffäre verwickelt. Der Sprayer Harald Nägli wird verurteilt. Breakdancefieber in der BRD und DDR.

Die Musik des Jahres kommt von Matt Bianco, Sade, Tina Turner, Michael Jackson, Frankie goes to Hollywood, Queen, Depeche Mode, White Wolf, Mike Oldefield, BJH, Julian Lennon und Simple Minds.

 

 

 

 

 

 

 

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